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(xan) Fährt man voller Schwung von Frankfurt über die Brücke in den vermutlich
größten Kreisverkehr, den eine polnische 20.000-Einwohnerstadt vorzuweisen
hat, bemerkt man das Plakat nicht auf den ersten Blick. Es wirkt wie eine
Werbung für Waschmaschinen: ein Frau sitzt mit ihrem Sohn vor einer
Waschmaschine, Stolz und Freude vermittelt das Bild. Doch sie trägt das
Outfit von Superman vor einem Berg Abwasch, im Hintergrund ein Teller mit
dem naiven Abbild eines Hochzeitspaares. Über dem Bild prangen vier
Schlagworte: Geschirr Spülen, Wäsche Waschen, Kochen und Häusliche Spiele.
Die Außengalerie des polnischen Werbekonzerns AMS mit diesem Plakat von
Elzbieta Jablonska erneut Akzente in Słubice. Die Grenzstadt ist damit an ein
Netz von über 400 Plakatwänden angeschlossen, die sich vornehmlich an
befahrenen Kreuzungen in den größten Städten Polens befinden. So ermöglicht
AMS bereits seit 1998 wichtigen Vertetern der zeitgenössischen polnischen
Kunst ihre Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen.
24.6.02
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